Samstag | 09. Mai 2020 | 19 Uhr

Sirius Quartet

Ferenc Fung Chern Hwei, Violine
Gregor Huebner, Violine
Ron Lawrence, Viola
Jeremy Harman, Violoncello
 

Gregor Huebner (*1967)
  • New World, Nov. 9 2016 
  •  #STILL
Jeremy Harman
  • Paths Become Lines 
u.a.
 

Gregor Hübners Ingrimm über den Wahlausgang in den USA kann man seinem Stück „New World, Nov. 9 2016“ durchaus anhören.
Anlass für die Komposition war ein Wettbewerb, den die New Yorker Philharmoniker ­ausgeschrieben hatten – mit der Vorgabe, für ein neues Werk ­Themen aus Dvoraks neunter Sinfonie zu ­verwenden, die in den USA einst zum Synonym für die neue ­nationale Sinfonik wurde. Und so hat Hübner, der in ­Stuttgart geboren wurde und seit langem in New York lebt, das berühmte Englischhornthema aus dem ­Largo in neue rhythmische und harmonische Kontexte ­gestellt. Herausgekommen ist ein pointiert ­vielschichtiges, kurzweiliges Stück, für das Hübner den ersten Preis des Wettbewerbs gewonnen hat.
Die vier Musiker des Sirius Quartet, Absolventen der Universitäten Yale, Juilliard und Manhattan School of Music, sind hervorragende Improvisatoren. Sie erweitern das klangliche Spektrum des klassischen Streichquartetts sowohl in der rein akustischen Form, als auch mit elektronischen Effekten.
Über 20 Jahre hat sich das Sirius Quartet mit ­neuer und innovativer Musik beschäftigt. Durch das ­Erweitern des klassischen Repertoires haben es ­diese vier Improvisatoren und Komponisten ­gemeistert, neue Werke dem Publikum näher zu bringen.
www.siriusquartet.com
 

Nächstes Konzert: Samstag, 19. September: Hana Blazikova und Bruce Dickey.
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